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Stoppt die Castor-Transporte nach Ahaus!
Jusos Ahaus und Jusos im Kreis Borken kritisieren Castor-Transporte nach Ahaus scharf
Ahaus/Borken, 25.03.2026
Die Jusos Ahaus sowie die Jusos im Kreis Borken sprechen sich entschieden gegen die Castor-Transporte in das Zwischenlager Ahaus aus. Aus Sicht der jungen Sozialdemokrat:innen stellen die Transporte ein unnötiges Sicherheitsrisiko dar und senden zugleich ein falsches Signal für die zukünftige Energiepolitik.
Der Transport hochradioaktiven Materials quer durch dicht besiedelte Regionen ist ein enormes Gefahrenpotenzial – für Mensch, Umwelt und Einsatzkräfte“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Ahaus und im Kreis Borken. „Gerade in Zeiten, in denen wir den Atomausstieg beschlossen haben, ist es nicht nachvollziehbar, warum zusätzliche Transporte stattfinden sollen.
Tizian Schulte, Vorsitzender Jusos Kreis Borken
Die Jusos kritisieren insbesondere die mangelnde Transparenz und Beteiligung der Bevölkerung.
Viele Bürger*innen fühlten sich unzureichend informiert und in Entscheidungen, die ihre Sicherheit unmittelbar betreffen, nicht eingebunden.

Darüber hinaus werfen die Jusos die Frage nach der langfristigen Strategie auf: „Ahaus darf nicht schleichend zu einem dauerhaften Atommüllstandort werden. Was als Zwischenlager gedacht war, droht zunehmend zur Endlösung auf Zeit zu werden – ohne gesellschaftlichen Konsens.
So Schulte weiter.
Die Jusos fordern daher:
- einen sofortigen Stopp weiterer Castor-Transporte nach Ahaus,
- eine umfassende und transparente Information der Öffentlichkeit,
- sowie eine bundesweit abgestimmte, sichere und nachhaltige Lösung für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle.
Abschließend betonen die Jusos, dass der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität haben müsse:
Wir erwarten von den zuständigen Behörden und der Bundesregierung, dass sie Verantwortung übernehmen und keine unnötigen Risiken eingehen.
Tizian Schulte abschließend.
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