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Termine

03. Apr.. 2026     13:00 – 16:30 Uhr

Stoppt die Castor-Transporte!

Die Lage hat sich weiter zugespitzt: Seit dem 24. März rollen die ersten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus tatsächlich. Was lange geplant war, ist jetzt Realität – und zwar in einer Dimension, die alles bisherige sprengt.

Rund 300.000 hochradioaktive Brennelemente-Kugeln sollen in insgesamt 152 Castor-Behältern über etwa 170 Kilometer durch Nordrhein-Westfalen transportiert werden. Jeder einzelne Transport erfolgt mit Schwerlast-LKW, begleitet von riesigen Polizeikonvois mit bis zu 2.400 Einsatzkräften. 

Unter Verantwortung von Mona Neubaur hat die Landesregierung eine sichere Lösung in Jülich nicht durchgesetzt. Jeder einzelne Transport ein Risiko. Für uns, für die Umwelt, für die Einsatzkräfte. Tausende Polizist*innen werden gebunden – während sie an anderer Stelle fehlen. Das ist unverantwortlich. Doch das Grundproblem bleibt ungelöst: Deutschland hat weiterhin kein Endlager für hochradioaktiven Müll. Stattdessen wird der Atommüll quer durchs Land verschoben und Ahaus droht immer mehr zur Dauerlösung zu werden. 

Nordrhein-Westfalen wird damit zur Atommüll-Autobahn. Das ist kein Sachzwang. Das ist politisches Versagen!

Wir Jusos sagen klar: Schluss damit. Diese Transporte sind unnötig, gefährlich und energiepolitisch rückwärtsgewandt. Ahaus darf nicht zum dauerhaften Atommüllstandort werden. Wer Atomausstieg ernst meint, darf solche Transporte nicht zulassen.


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